Rollsport in Hessen
Hessischer Rollsport und Inline Verband e.V

Rollhockey

Vorsitzender der Sportkommission

Jan Koch


Kontakt

Tel.: 06151 . 850 76 87
Mail: 
rollhockey@hriv.de

Rollhockey ist ein Mannschaftssport, bei dem Geschwindigkeit, technische Fertigkeiten und taktische Finessen eine spannende Symbiose eingehen. Die Sportler tragen Rollschuhe, keine Inliner. Damit sind sie extrem wendig und eine Menge an Tricks und Manövern ist möglich. Eine spielende Mannschaft besteht aus vier Feldspielern und einem Torwart. Gewechselt werden kann jederzeit und beliebig oft. Die Mannschaft mit Ballbesitz versucht, durch schnelles Laufen und Ballspielen, Richtungswechsel und Körpertäuschungen eine Lücke in der Abwehr zu finden und den Torwart zu überwinden. Übermäßiger Körpereinsatz ist verboten, Checks wie im Eishockey gibt es nicht. Fouls und andere Verstöße werden vom Schiedsrichter je nach Schwere und Ort des Vergehens geahndet. Nach zwei Halbzeiten ist das Spiel vorbei. Torlos endet es dabei fast nie.
Um richtig Rollhockey spielen zu können, müssen mehrere Fähigkeiten trainiert werden. Es kommt ebenso auf das läuferische Können wie auf den geübten Umgang mit Schläger und Ball an. Entsprechend vielseitig ist ein typisches Rollhockeytraining. Am Anfang stehen die Laufübungen, denn gutes Rollschuhlaufen ist das A und O. Das kann spielerisch gelernt werden, zum Beispiel beim Fangen oder Fußballspielen auf Rollschuhen. Bei speziellen Übungen werden Manöver wie Bremsen, Drehungen und der Antritt trainiert. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit Schläger und Ball: Passen, Ballführen und Schießen sind nur einige der Übungen. Spielzüge, Tricks, Offensiv- und Defensivspiel runden das Training ab. Dabei werden Kondition, Koordination, Gewandtheit, Ballgefühl und Teamgeist trainiert und gefördert.

Nationale Rollhockeyligen, Welt- und Europameisterschaften und europäische Wettbewerbe gibt es für Männer, Frauen und verschiedene Nachwuchsklassen.