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30.09.2018

Speedskating - DM Team 2018 - Hessen gewinnt alle möglichen Titel

Die am Ende der Saison stattfindenden Deutschen Meisterschaften in den Teamdisziplinen Teamsprint, Mixed Staffel, Teamverfolgung und Teamzeitfahren fand in diesem Jahr im Saarland im Rahmen des Kriteriums in Homburg statt. Gegenüber den letzten Jahren war ein deutlicher Rückgang der Anzahl der gemeldeten Teams zu verzeichnen, so dass sich der DRIV entschied, Meistertitel auch dann zu vergeben, wenn weniger als 3 Teams am Start waren. Dies ist ein Novum in der Geschichte der DM-Team Meisterschaften.
Wie bereits in den Jahren zuvor starteten die hessischen Skater als Landesverbandsteams, bestehend aus Teilnehmern aus Groß-Gerau, Darmstadt und Kassel und gewannen 10 deutsche Meistertitel.
Bereits bei den Entscheidungen am Samstag im Teamsprint feierten die hessischen Mannschaften ihre ersten Erfolge: die Mannschaft der Kadetten und Jugend Damen (Leonie Ohl, Valerie Imhof und Eugenia Tenenbaum) und die Mannschaft der Aktiven und Junioren Herren (Philipp Forstner, Florian Röhrich und Paul Hollmann) gewannen Gold, die zweite Mannschaft der Aktiven und Junioren Herren (Christopher Balzer, Floris Gaier und Michael Emele) gewann Silber. Danach fanden die Finalrennen der Mixed Staffel mit jeweils zwei Damen und zwei Herren statt. In der Besetzung Alisa Gutermuth, Valerie Imhof, Philipp Forstner und Florian Röhrich gewann das hessische Team deutlich vor den Sportlern aus Bayern und dem Saarland.
In der letzten Entscheidung am Samstag traten in der Teamverfolgung jeweils zwei Mannschaften mit maximal sechs Sportlern gegeneinander an, gefahren wurden dabei sieben Runden bzw. 1400 m. Auch hier waren die Mannschaften der Kadetten und Jugend Damen (Jule Anton, Leonie Ohl, Valerie Imhof und Eugenia Tenenbaum) und der Aktiven und Junioren Herren (Philipp Forstner, Floris Gaier, Florian Röhrich, Christopher Balzer, Paul Hollmann und Michael Emele) siegreich. Die Mannschaft der Aktiven und Junioren Herren konnte sogar die gegnerische Mannschaft auf der 200 m-Bahn einholen und sich damit vorzeitig den Sieg sichern.
In den Masters-Klassen traten fünf Mannschaften gegeneinander an. Im Team-Sprint traten zwei Hessen-Teams gegen zwei Teams aus Bayern und aus Niedersachsen an. Team Hessen 1 mit Rainer Arnold, Tjard Kopka und Kurt Kroneberger gewann vor Bayern 1 und Niedersachsen, Hessen 2 mit Mario Damm, Christian Fuchs und Stefan Vieth wurde Vierter. Im Staffelwettkampf war nur ein Masters-Team gemeldet, aus Hessen starteten Silke Helbach, Karina Weindorf, Rainer Arnold und Kurt Kroneberger. Sie fuhren gemeinsam mit den beiden Teams der Jugend und Kadetten, denen sie einen kleinen Vorsprung ließen, um ungestört ihre Wechsel durchführen zu können. In der Teamverfolgung erreichte Team Hessen 2 (Herren) den dritten Rang hinter Bayern 1 und Niedersachsen.

Zum Abschluss des Rennwochenendes gingen die Sportler dann noch in das 10 km Teamzeitfahren, das auf einem ca. 1400 m langen Straßen-Rundkurs mit einem leichten Anstieg und einer Spitzkehre ausgetragen wurde. Bis zu sechs Sportler bildeten jeweils eine Mannschaft, drei mussten das Ziel erreichen. Auch hier konnten wieder drei Siege für die hessischen Skater vermeldet werden: erneut deutlich fielen die Siege in der Klasse der Aktiven und Junioren Herren und der Kadetten und Jugend Damen aus: Philipp Forstner, Florian Röhrich, Christopher Balzer, Paul Hollmann gewannen ebenso wie Eugenia Tenenbaum, Leonie Ohl, Valerie Imhof und Jule Anton.
Das Masters Mixed-Team startete gemeinsam mit den Herren-Teams der Masters-Klasse und wurde als erstes auf die Strecke geschickt, gefolgt jeweils im 10-Sekunden-Abstand von den Niedersachsen, Bayern 1, Bayern 2 und Hessen 2. Die Bayern fielen anfangs etwas zurück, holten gegen Ende aber wieder etwas auf, ohne jedoch die Niedersachsen schlagen zu können. Das Mixed-Team überholte in der letzten Runde die Niedersachsen und fuhr für das Zielfoto als erstes über die Ziellinie, Hessen 2 wurde wiederum Dritter.
Insgesamt für die Hessen ein sehr erfolgreiches Wochenende, wenn auch mit dem etwas traurigen Beigeschmack aufgrund der geringen Beteiligung.

Bericht von Kurt Kroneberger



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