Speedskating Weltmeisterschaften

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Nominiert für die WM in Rosario (Argentinien) waren 7 Sportler aus Südhessen: Mareike Thum, Alisa Gutermuth, Felix Rijhnen und Sebastian Mirsch von der ERSG Darmstadt und Laethisia Schimek, Etienne Ramali und Simon Albrecht von Blau-Gelb Groß-Gerau. An den ersten 3 Tagen fanden die Rennen auf der Bahn statt, nach einem Ruhetag wurden die Straßenrennen an weiteren 3 Tagen ausgetragen, gefolgt vom Abschlusstag mit den Marathon-Wettkämpfen.

Der erste Wettkampftag begann mit einem Paukenschlag für die Deutsche Nationalmannschaft: der Groß-Gerauer Speedskater Simon Albrecht gewann den Titel bei den Junioren über 300 m Sprint. Mit 24,298 Sekunden siegte er vor dem Kolumbianer Ewin Estrada. Von den restlichen Südhessen konnte sich keiner für die Finals qualifizieren. Etienne Ramali (Senioren 25,285 sek, Rang 14), Laethisia Schimek (27,114 sek, Rang 13) und Alisa Gutermuth (27,519 sek, Rang 16) scheiterten in der Qualifikation.
Am zweiten Wettkampf-Tag fuhren die südhessischen Speedskater weitere Medaillen ein. Mareike Thum von der ERSG Darmstadt sprintete auf der Bahn im 1000-m-Finale zu Silber. Zunächst war die Polizistin der Sportfördergruppe in Wiesbaden als Dritte geführt worden, die zunächst siegreiche Erin Jackson (USA) wurde jedoch nachträglich disqualifiziert. Auf derselben Strecke wurde Simon Albrecht bei den Junioren 7. Bei den 500m Sprint Rennen wurde Alisa Gutermuth 12. und Simon Albrecht holte seine zweite Medaille auf dieser Strecke. Er holte sich die Bronzemedaille. Auf einen starken achten Platz fuhr der Darmstädter Felix Rijhnen im 10.000-m-Punkte/Ausscheidungsrennen der Männer, Mareike Thum belegte den 14. Platz im 15.000-m-Punkte/Ausscheidungsrennen der Damen und Sebastian Mirsch wurde ebenso 14. im 10.000-m-Punkte/Ausscheidungsrennen der Junioren. Somit ergab sich nach den Bahnrennen ein guter achter Platz in der Tabelle der Nationenwertung mit 1x Gold, 1x Silber und 1x Bronze.
Am fünften Wettkampftag begannen die Straßenrennen wieder mit den Sprintstrecken. Wieder war es Simon Albrecht, der die erste Medaille gewann. Der Speedskater von Blau-Gelb Groß-Gerau gewann die Goldmedaille im 200-Meter-Sprint der A-Junioren in 16,732 Sekunden. Bei den Frauen belegte seine Vereinskollegin Laethisia Schimek in 19,299 Sekunden den zwölften Platz, Alisa Gutermuth von der ERSG Darmstadt sprintete auf Platz 17 und Etienne Ramali belegte bei den Aktiven Herren den 17. Platz. Bei der 500m- Sprint-Strecke lieferte Alisa Gutermuth ihr bestes Ergebnis mit Platz 9 ab, ebenso gelang Etienne Ramali sein bestes Ergebnis dieser WM mit Platz 10 und Sebastian Mirsch mit Platz 11 bei den Junioren. Laethisia Schimek wurde 12. Danach ging es auf die langen Strecken. Felix Rijhnen schrammte zweimal knapp an der Bronzemedaille vorbei und wurde jeweils 4. beim Marathon und beim 10.000m-Punkterennen.  Im 20 000-m-Ausscheidungsrennen belegte er Platz sechs. Bei den abschließenden Staffelrennen hatte die Frauenstaffel auf der Bahn Pech. Das Trio mit der Darmstädterin Mareike Thum war im Zieleinlauf Dritter, wurde dann aber zusammen mit Italien (4.) und Kolumbien (5.) disqualifiziert. In der abschließenden Nationenwertung rückte Deutschland auf den siebten Platz vor mit insgesamt 2x Gold, 2x Silber und 1x Bronze.